Langersehnte drei Punkte
Im winterlichen 1140 rollte heute der Bundesliga-Ball gegen den Wolfsberger AC. Ein Erfolgserlebnis war heute mehr als notwendig, um die Negativspirale zu stoppen und den Turnaround einzuleiten. Für dieses Vorhaben gab es einige personelle Veränderungen: So führte heute Andreas Weimann unsere Grün-Weißen als Kapitän aufs Feld, Jannes Horn gab sein Comeback und auf der Bank waren erstmals auch wieder Petter Nosa Dahl, Jakob Schöller und Yusuf Demir vertreten. Am Ende des Tages gab es endlich wieder Balsam für die grün-weiße Seele!
Verunsicherung spürbar
Beim klassischen Abtasten auf beiden Seiten waren es die Wolfsberger, die die ersten Chancen im Spiel verbuchten: Zuerst entschärfte Niki Hedl einen Abschluss von der Strafraumgrenze (9.), zwei Minuten später zeichnete sich unser Schlussmann am kurzen Eck erneut aus (11.). Nach einer Flanke von Tobias Gulliksen kamen wir erstmals in den gegnerischen Strafraum, schlussendlich rutschte der Ball aber über Niki Wurmbrands Stirn (20.). Ein direkter Freistoß von Bendi Bolla wurde dann zur nächsten Gefahr, der gegnerische Keeper konnte jedoch im letzten Moment zur Ecke klären (27.). Wenig fehlte beim Versuch von Andi Weimann, der den Kärntner Keeper zur Parade zwang (31.). Nach unseren Vorstößen verbuchten die Kärntner nach und nach mehr Spielanteile und nutzten sogleich einen misslungenen Klärversuch aus, doch Niki Hedl war erneut stark zur Stelle (32.). Bis zum Pausenpfiff wars das dann aber auch schon wieder, die Verunsicherung der letzten Wochen ließ sich nicht so einfach abschütteln.
Die Protagonisten des Treffers, der den Heimsieg einleitete: Kapitän Matthias Seidl und Assistgeber (bei seinem Comeback) Petter Nosa Dahl! © GEPA
Comeback nach Plan
Mit einer personellen Veränderung startete Hälfte 2: Kapitän Matthias Seidl ersetzte Tobias Gulliksen (46.). In Minute 51 hatte Ercan Kara das 1:0 am Kopf, verfehlte jedoch aus Abseitsposition knapp. Wenig später sollten frische Kräfte Nadelstiche setzen, Ange Ahoussou und Daniel Nunoo ersetzten Jannes Horn und Niki Wurmbrand (61.). Doch auch die Wechsel brachten noch nicht den erhofften Schwung, Fehlpässe und ungenaue Abschlüsse spiegelten die Verunsicherung wider. Erfreulich: Petter Nosa Dahl feierte nach längerer Verletzung sein Comeback, ersetzte Ercan Kara (71.). Und was sollen wir sagen, dieser Wechsel fruchtete: Petter Nosa Dahl setzte sich an der Seite mit seinem ersten Ballkontakt stark durch, brachte die Kugel im zweiten Anlauf zu Matthias Seidl, der eiskalt blieb und das 1:0 erzielte (72.)! In der Schlussphase kam auch noch Tobias Børkeeiet zum Einsatz, gönnte Lukas Grgić eine Pause (82.). Die Nachspielzeit hatte dann noch einen Freudenschrei parat: Youngster Daniel Nunoo brachte einen langen Ball gut unter Kontrolle und setzte die Kugel zu seinem ersten Pflichtspieltreffer im grün-weißen Trikot der Profis ins Netz, 2:0 (91.)!
Nach 95 Minuten war der Heimsieg schlussendlich fixiert, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Durchatmen und den Balsam für die Seele genießen!
Fotos: GEPA
ADMIRAL Bundesliga | 20. Runde | Allianz Stadion
Tore: Seidl (72.), Nunoo (92.)
Rapid-11: Hedl; Horn (61. Ahoussou), Raux-Yao, Cvetković, Bolla, Grgić (82. Børkeeiet), Amane, Gulliksen (46. Seidl), Kara (72. Dahl), Weimann ©, Wurmbrand (61. Nunoo)
Ersatz: Gartler, Schöller, Dahl, Børkeeiet, Seidl, Ahoussou, Demir Y., Nunoo, Demir F.