Trauer um Georg Koch
Ex-Rapid-Goalie ist im 55. Lebensjahr verstorben:
Eine tieftraurige Nachricht hat uns am Mittwochabend aus Deutschland erreicht. Unser ehemaliger Torhüter Georg Koch, der als Routinier seine letzte Karrierestation in Hütteldorf hatte, verlor seinen Kampf gegen den Krebs.
Der am 3. Februar 1972 in Nordrhein-Westfalen geborene Koch brachte es in seiner kurzen Zeit für Grün-Weiß auf neun Pflichtspiele, das letzte, ein 3:0-Heimsieg im Wiener Derby, beendete auf dramatische Art und Weise seine aktive Laufbahn. Am 24. August 2008 musste Koch bereits in der Anfangsphase – beim Stand von 1:0 durch ein Tor von Bosko Bošković – ausgewechselt werden. Ein Knallkörper, geworfen aus dem Gästesektor, explodierte in unmittelbarer Nähe von Koch, der danach wegen eines Gehörtraumas kein Spiel mehr bestreiten konnte.
Ruhe in Frieden, Georg Koch. © GEPA
Im Mai 2024 machte Georg Koch seine unheilbare Erkrankung öffentlich und äußerte medial den Wunsch, vor seinem Ableben noch einmal in den Stadien all jener Klubs, in denen er in seiner Laufbahn spielte (neben Rapid hütete er in Kroatien bei Dinamo Zagreb, in den Niederlanden bei PSV Eindhoven sowie in seiner Heimat Deutschland bei Fortuna Düsseldorf, dem 1. FC Kaiserslautern, dem MSV Duisburg, Arminia Bielefeld und Energie Cottbus das Tor), als Zuschauer dabei zu sein. Bedauerlicherweise konnte er der unmittelbar danach persönlich ausgesprochenen Einladung von seinem ehemaligen Kapitän Steffen Hofmann nicht mehr folgen.
Der SK Rapid möchte allen Hinterbliebenen sein aufrichtiges Beileid aussprechen und wird seinem ehemaligen Torhüter stets in Gedenken halten.
Ruhe in Frieden, Georg Koch!
© GEPA